Hallo zusammen,
ich schreibe gerade meine Masterarbeit und habe die Hypothese: Je besser die technischen Voraussetzungen sind, desto häufiger wird Internet in der Schule eingesetzt. Die zugehörigen Items sind Likert-Skalen und können als intervallskaliert angenommen werden. In meinem Fach kann auch bei nicht-vorliegen einer Normalverteilung mit Pearson gerechnet werden. Dennoch habe ich in Absprache mit meinem Professor ebenso nach Spearman ausgewertet.
Ergebnis nach Pearson: r = ,135 mit p = 0,14 --> signifikant
Ergebnis nach Spearman: r = , 083 mit p = 0,089 --> nicht signifikant
Ich benötige jetzt für mein Kapitel Diskussion/Mehtodenkritik hierfür eine Erklärung und auch kausal nicht nur statistisch?
Wie kann das Ergebnis nun (vorisichtig) interpretiert werden. Es lässt sich ja schlecht schreiben die Hypothese kann je nachdem verifiziert ODER falsifizert werden?
Ich bitte hier um Hilfe! Ich schreibe im Bereich Wirtschaftspädagogik und habe eine quantitative Studie erhoben und bin mit der Statistik darüber hinausgehend nicht (mehr) gut vertraut. Es geht eher darum die Frage mit logischem, gesunden Menschenverstand zu lösen...
Ich danke für jede Mithilfe!
Grüße,
Stefan Wiest
Pearson Ergebnis siginifikant, Spearman nicht?
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Hochmann
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Lenzo
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Allgemein wird ja meist ein Signifikanzniveau von alpha=0,05 gewählt. Danach wären allerdings beide Ergebnisse nicht signifikant ! Oder sollte es bei r=.135 eigentlich p=.014 heißen?Ergebnis nach Pearson: r = ,135 mit p = 0,14 --> signifikant
Ergebnis nach Spearman: r = , 083 mit p = 0,089 --> nicht signifikant
Die Variablenskalierung und damit die Frage, ob Spearman oder Pearson ist ja immer wieder Diskussionsthema (z.B. bei der Skalierung von Schulnoten). Zu deinem konkreten Fall gibt es einen äquivalenten "Bericht", der bereits einige entscheidende Dinge anspricht (Annahmen, Voraussetzungen, etc):
http://statistik-dresden.de/archives/158
Viel Erfolg bei der Masterarbeit!



