Hallo,
ich habe folgendes Problem:
Ich habe ein Forschungsmodell entwickelt, welches wie folgt aussieht (probiere nun die graphische Darstellung in Worte zu fassen):
Ich habe eine abhängige Variable -> Abnormale Rendite
Ich habe 3 unabhängige Variablen -> internationale Erfahrung der Manager, Forschungsintensität des Unternehmens und Ort der Akquisition eines anderen Unternehmens
2 Kontrollvariablen -> Firmengröße und Ähnlichkeit der Industrie von Bieterunternehmen und Zielunternehmen
Nun tritt folgende Frage auf:
Ich habe ein Modell entwickelt, in dem
1. die Ankündigung einer Übernahme im Ausland positiv auf die AV wirkt.
2. Alle anderen UV auch direkt auf die AV wirken.
Ich frage mich nun, ob ich dies so machen kann / darf?
Hypothese 1 ist, dass alleine die Ankündigung schon positive wirkt auf die Performance des Unternehmens, sprich die Börsenkurse.
H2, H3 und H4 sind dann, wie die UV ebenfalls direkt auf die AV wirken.
Ich drehe mich im geistigen Kreise, weil die Ankündigung ja nicht gemessen werden kann, sie ist ja für jedes Unternehmen in dem Sample vorhanden und Grundvoraussetzung für die Existenz der anderen UV. Darf ich trotzdem alle 3 UV + die H1 (Ankündigung wirkt positiv auf Rendite) direkt auf die AV testen?
Ergebnis wäre dann in etwa:
Ankündigung einer Akquisition im Ausland wird im Durchschnitt positiv von den Kapitalmärkten aufgenommen (H1 bestätigt)
Internationale Erfahrung, Forschungsintensität und Ort der möglichen Akquisition haben positive Effekte auf die abnormale Rendite.
Oder bin ich gezwungen, daraus eine direkte Verbindung von Ankündigung zu Rendite zu machen und die anderen als Moderatoren einzuführen, was ich ungern will.
Danke für die Hilfe
Forschungsmodell - richtige Variante?
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LuckyLuke
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- Registriert: 24.09.2013, 21:33



