Hallo,
ich habe eine grundsätzliche Frage... Ich möchte aus fünf Fragen ein Konstrukt "Markenstärke" bilden. Die fünf Fragen korrelieren jedoch kaum miteinander, da sie aus einer Theorie abgeleitet wurden. Sie erfragen die Einzigartigkeit, Stärke, Bekanntheit, Attraktivität und Einprägsamkeit einer Marke und werden auf einer 7-stufigen Likert-Skala abgefragt.
Nun bin ich zumindest soweit, dass es sich damit um ein formatives Konstrukt handelt. Wenn ich nun eine konfirmatorische Faktorenanalyse mache, brauche ich da nicht schon eine fertige Variable "Markenstärke"? Ich stehe total auf dem Schlauch, wie kann ich die Variable denn bilden?
Ich habe es schon mit "Variable berechnen" versucht und jeweils den Mittelwert genommen. Doch wenn ich dann die fertige Variable bei AMOS einsetze funktioniert mein Strukturgleichungsmodell nicht, weil es sich bein "Markenstärke" dann um kein latentes Konstrukt mehr handelt. Ziel ist es, am Ende die Kovarianzen zwischen zwei latenten Konstrukten zu untersuchen.
Wie gesagt, ich stehe vollkommen auf dem Schlauch und würde mich sehr freuen, wenn mir jemand helfen könnte.
Vielen Dank!
Julia
Konstrukte/ Dimensionen bilden
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Schokokex
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- Registriert: 10.11.2013, 13:17
formatives Konstrukt bilden
Ich habe mal gelesen, dass bei formativen Konstrukten die Items untereinander unkorreliert sein können und dennoch eine Dimension bestimmen.
So z.B. können Schnapskonsum, Bierkonsum und Weinkonsum die Dimension Trunkenheit bestimmen.
Aber wie könnte ich dann eine Variable "Trunkenheit" mit SPSS oder AMOS berechnen?
So z.B. können Schnapskonsum, Bierkonsum und Weinkonsum die Dimension Trunkenheit bestimmen.
Aber wie könnte ich dann eine Variable "Trunkenheit" mit SPSS oder AMOS berechnen?



