korrelationen verfälscht?

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steph
Beiträge: 9
Registriert: 17.08.2013, 16:47

korrelationen verfälscht?

Beitrag von steph »

hallo,
also ich habe verschiedene merkmale (übereinstimmungen, ergänzungen, auslassungen, widersprüche), die qualitativ zu einem gesamturteil „konstanz“ zusammengefasst werden. Die merkmale sind nicht normalverteilt. Zwischen den merkmalen ergeben sich teilweise sehr hohe korrelationen, zb negative (-.80) zwischen widersprüchen und übereinstimmungen, was ja erstmal logisch klingt: in einer widersprüchlichen zeugenaussage gibt es wenig übereinstimmungen. Diese sehr hohen korrelationen wurden in anderen studien so nicht gefunden und üblicherweise folgt die merkmalsverteilung nicht einer solch „reinen logik“. Es gibt auch in erfundenen geschichten übereinstimmungen, teilweise sogar recht viele. Gleichfalls weisen auch fast alle wahren erlebnisse widersprüche auf. Wie könnte ich alternativ die hohen korrelationen erklären? In unserer sp war die trefferquote überdurchschnittlich hoch, also die richtige zuordnung von wahren und erfundenen geschichten. Hier scheint also der grundstein zu liegen, dass in dieser stichprobe die verteilung von widersprüchen, übereinstimmungen etc nach lehrbuchmaßstäben vorlag. ABER könnte es auch einen effekt gehabt haben, dass die beurteilung der einzelnen merkmale sonst immer durch zwei oder mehr gutachter für sich vorgenommen und anschließend zusammengefasst wurden (also die einzelnen beurteilungen von übereinstimmung 2er gutachter zu einem urteil übereinstimmung etc) und sich in diesem fall für jd urteil zwei gutachter beraten haben? Also die korrelationen quasi dadurch in die höhe gegangen sind, dass zwei einschätzungen eines merkmals spezifischer ausfällt ( also wenn sich beide sicher sind, dass widersprüche gravierend ausfallen und die geschichte schon als falsch eingestuft wird, deswegen übereinstimmungen sekundär wahrgenommen werden?). könnte das die hohen korrelationen verursacht haben?

und wie könnte ich die nicht normalverteilung der merkmale erklären? dadurch, dass die konstanz immer entweder hoch (3-4 auf der fünffachskala) oder niedrig (0-1 auf der fünffachskala) ausfiel?
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