Liebe Engagierte,
ich richte gerade eine Daten-Eingabemaske mit SPSS Author ein, da eine sehr große Datenmenge möglichst zügig erfasst werden soll und mir die direkte Dateneingabe in SPSS in diesem Fall zu Fehler anfällig erscheint.
Da zahreiche Fragen/Variablen nur bei spezifischen Antworten/Merkmalen abgefragt werden sollen, habe ich ein Routing eingerichtet.
Nutze ich nun die Maske testweise zur Dateneingabe und exportiere die Daten dann in SPSS Statistics sind die Felder der übersprungenen Variablen (verständlicherweise) leer. Bislang habe ich fehlende Werte bei der unmittelbaren Dateneingabe in SPSS extra gekennzeichnet (etwa: 888 = kommt hier nicht in Frage).
Nun habe ich folgende Fragen:
1. Im Author Programm gibt es noch die Option "überspringen und auffüllen", was unterscheidet diese genau vom Routing? Soll ich diese nutzen, sodass der Wert 888 automatisch eingegeben wird, falls die Frage übersprungen wird? Oder:
2. Kann ich die fehlenden Werte nachträglich in der Statistics-Tabelle mit dem Wert 888 versehen?
Über eure Hilfe würde ich mich sehr freuen, dies ist mein erster Foreneintrag ever...
Herzliche Grüße
Johanna
SPSS Author: Routing oder "überspringen und auffüllen&q
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jojojo
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drfg2008
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re
weshalb belässt du nicht die Voreinstellungen und akzeptierst die fehlenden Werte als system fehlend?
Du kannst nachträglich auch jeden anderen Wert als 'missing' codieren über
Ich würde eigene 'missing values' übrigens immer mit hohen negativen Zahlen belegen. Standard ist inzwischen -9999, -9998, etc.
In den 1970ern zur Zeit der Anfänge des ALLBUS (ZUMA Mannheim) hatte man noch 99, 98 als 'missings' definiert, nur gibt es einfach zu häufig Konflikte mit realen und korrekten Daten.
Du kannst nachträglich auch jeden anderen Wert als 'missing' codieren über
Code: Alles auswählen
RECODE VAR01 to VAR99 (888=SYSMIS).
EXECUTE.In den 1970ern zur Zeit der Anfänge des ALLBUS (ZUMA Mannheim) hatte man noch 99, 98 als 'missings' definiert, nur gibt es einfach zu häufig Konflikte mit realen und korrekten Daten.
drfg2008



