ich hoffe, ich poste an der richtigen Stelle, wenn nicht bitte verschieben.
Schon lange lese ich still in diesem Forum, wodurch mir bei so manch einem Problem geholfen werden konnte. Nun komme ich aber bei meiner Studie hinsichtlich eines Auswertungsschrittes nicht so recht weiter
Ich habe in der Studie den Teilnehmern drei verschiedene Szenarien präsentiert, also drei Gruppen gebildet. Dann habe ich unter anderem eine Art Gewinnspiel mit allen Gruppen durchgeführt. Die Teilnehmer erhielten einen sicheren Gewinn von 7€. Anschließend wurden sie gefragt, ob sie an einem Gewinnspiel mit einer 50% Aussicht auf einen zusätzlichen Gewinn von 6€ bei einer gleichzeitigen 50% Chance des Verlustes von X€ teilnehmen möchten. Der Wert X variiert von 2-7 €, was 6 Variablen ergibt. Die Teilnehmer sollten sich entscheiden, ob sie am Gewinnspiel mit der jeweiligen Ausprägung von X teilnehmen möchten (codiert mit 1) oder nicht (codiert mit 2).
Nun stehe ich aber etwas auf dem Schlauch was die Auswertung mit SPSS angeht... Ich möchte schauen, ob sich die drei Gruppen hinsichtlich ihrer Präferenz zur Teilnahme am Gewinnspiel unterscheiden. Das Bilden von Mittelwerten über alle Ausprägungen von X hinweg, um eine Varianzanalyse durchzuführen, macht wenig Sinn, da Informationen verloren gehen. Zum Beispiel ist jemand, der alle Gewinnspiele ab einem potenziellen Verlust von 3€ verweigert verlustaverser als eine Person, die alle Gewinnspiele ab einem potenziellen Verlust von 6€ verweigert. Gibt es eine Möglichkeit in SPSS, mit der solch eine Rechnung möglich ist?
Des Weiteren scheinen die Gruppen keine Normalverteilung zu besitzen, da sie laut Histogramm linksschief sind. Allerdings hat jede Gruppe eine Größe von 32 Teilnehmern.
Ich hoffe, jemand von euch kann mir vielleicht etwas auf die Sprünge helfen, denn ich fühle mich gerade, als hätte ich ein Brett vor dem Kopf und komme einfach nicht auf die Lösung....



