Hallo Ihr,
ich möchte gerne mit SPSS (Version 11) einen 1-Stichproben-Wilcoxon-Test machen, kann aber nicht herausfinden, wo ich den finde. Bei "Analysieren/Nicht parametrische Tests" bietet er mir nur den K-S-Test an, der aber für eine Stichproben nicht funktioniert und für mich nicht geeignet ist. Könnt ihr mir einen Tip geben?
Ich möchte für einen Datensatz (n=1300, keine Normalverteilung) beweisen, dass eine Merkmalsausprägung über einem bestimmten Niveau liegt und das statistisch signifikant ist.
Vielen Dank für Eure Hinweise,
capucine
Wilcoxon-Test für eine Stichprobe
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drfg2008
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- Registriert: 06.02.2011, 19:58
re
bei N = 1.300 würde ich mir im Hinblick auf "mittlere", "große" aber auch für "kleine" (Klassifizierung nach Cohen) bei dem geeigneten parametrischen Verfahren (SPSS: "t-Test bei einer Stichprobe"), keine Sorgen machen, insofern es sich nicht um extreme Schiefen handelt, oder die Verteilung einer Cauchy-Vtgl. folgt.
drfg2008
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capucine_78
- Beiträge: 8
- Registriert: 03.07.2013, 12:19
Hallo drfg2008,
danke für deine Antwort.
Den einseitigen t-Test habe ich schon gemacht. Als Absicherung würde ich meine Hypothese gerne noch mit einem nicht-parametrischen Verfahren testen. Mein Prof ist sehr streng, was die Vernachlässigung der Normalverteilungsbedingung angeht. Weiß du wie der 1-Stichproben-Wilcoxon-Test bei SPSS funktioniert?
Viele Grüße
capucine
danke für deine Antwort.
Den einseitigen t-Test habe ich schon gemacht. Als Absicherung würde ich meine Hypothese gerne noch mit einem nicht-parametrischen Verfahren testen. Mein Prof ist sehr streng, was die Vernachlässigung der Normalverteilungsbedingung angeht. Weiß du wie der 1-Stichproben-Wilcoxon-Test bei SPSS funktioniert?
Viele Grüße
capucine
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Generalist
- Beiträge: 1733
- Registriert: 11.03.2010, 22:28
Wenn Dein Professor bei n=1300 "sehr streng" sein sollte hinsichtlich der Normalverteilung, dann wäre er eigentlich bloß "recht ahnungslos" zu nennen was Statistik angeht. Den zentralen Grenzwertsatz sollte man schon kennen als Instruktor, und bei n=1300, also einem vorliegenden sehr sehr kleinen Schätzfehler von Parameterschätzungen, kann eine Entscheidung über die Nullhypothese wohl kaum von der Normalverteilung der Werte in er Grundgesamtheit abhängen, das sagt einem schon ein Minimum an Kompetenz verbunden mit gesundem Menschenverstand.
Ich weiß nicht, ob der 1-Stichproben-Wilcoxon Vorzeichenrangtest eine eigene Prozedur ist in SPSS, aber man kann sich auf jeden Fall behelfen, siehe https://statistics.laerd.com/spss-tutor ... #procedure
Ich weiß nicht, ob der 1-Stichproben-Wilcoxon Vorzeichenrangtest eine eigene Prozedur ist in SPSS, aber man kann sich auf jeden Fall behelfen, siehe https://statistics.laerd.com/spss-tutor ... #procedure
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capucine_78
- Beiträge: 8
- Registriert: 03.07.2013, 12:19
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drfg2008
- Beiträge: 2391
- Registriert: 06.02.2011, 19:58
re
Ich möchte für einen Datensatz (n=1300, keine Normalverteilung) beweisen, dass eine Merkmalsausprägung über einem bestimmten Niveau liegt und das statistisch signifikant ist.
Dafür gibt es mehrere Lösungen im Bereich NP Methoden. Weshalb nicht die Rohwerte danach recodieren, ob sie größer oder kleiner als derTestwert sind (0-1). Auf die so umcodierte Variable den Binomialtest anwenden.
drfg2008



