Hallo alle zusammen,
ich schreibe gerade Diplomarbeit in der ich sogenannte DiaryCards mit SPSS auswerten möchte.
In die Zeilen werden die Probanden eingetragen:
proband 1 ----
proband 2 ----
Proband 3 ----
... usw.
Und in die Spalten/Variablen die zu erhebenden Parameter mit Tag:
(T1_Use, T1_Suicide,...), (T2_Use, T2_Suicide,...),...... usw.
d.h. ich hätte am Ende 15Variablen x 90Tage (also insgesamt 1530 Spalten)
Dann würde ich gerne Gruppen bilden (also die 90Tage in mehere Zeiträumen zusammenfassen).
Ich dachte an 3 Gruppen...
Und nun meine erste FRage: Diese Daten sind dann intervallskaliert, oder?
Und es ist möglich eine Varianzanaylse zu rechnen?
Vielen Dank und liebe Grüße!
Renesme
Skalenniveau?
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Renesme
- Beiträge: 3
- Registriert: 30.06.2013, 10:40
Ok, ich fange mal ganz von vorne an 
Ich untersuche sogenannete DiaryCards. Diese wird von jedem Probanden jeden Tag ausgefühlt und enthält verschiedene Parameter (insgesamt 15). D.h. das die Probanden ihren Zustand auf jedem Parameter täglich mit einer Zahl beziffern müssen. (EIn Bild von einer DiaryCard habe ich versucht in den Anhang zu fügen, findet man aber im Internet auch Beispiele: http://www.borderlinepersonality.ca/dbt ... de_one.gif)
Ich vergleiche dabei die DiaryCards von zwei Gruppen: Die einen befanden sich 3monate in der Klinik, die anderen nur 5 Wochen. Jeder Patient musste dabei jeden tag für jede Variable mit einer Nummer seinen zustand beziffern.
Ich möchte die beiden Gruppen nun gerne miteinander vergleichen und wollte zuerst eine ANOVA rechnen, da die daten aber nur ordinalskaliert sind ist dies ja nicht möglich. Habt ihr eine gute Idee, wie ich die beiden Gruppen sinnvoll gegenüberstellen kann? und herausfinden kann, ob das 5wochen oder das dreimonatige programm besser ist...
Ich hoffe, dass man mein Problem jetzt besser versteht...
Ich untersuche sogenannete DiaryCards. Diese wird von jedem Probanden jeden Tag ausgefühlt und enthält verschiedene Parameter (insgesamt 15). D.h. das die Probanden ihren Zustand auf jedem Parameter täglich mit einer Zahl beziffern müssen. (EIn Bild von einer DiaryCard habe ich versucht in den Anhang zu fügen, findet man aber im Internet auch Beispiele: http://www.borderlinepersonality.ca/dbt ... de_one.gif)
Ich vergleiche dabei die DiaryCards von zwei Gruppen: Die einen befanden sich 3monate in der Klinik, die anderen nur 5 Wochen. Jeder Patient musste dabei jeden tag für jede Variable mit einer Nummer seinen zustand beziffern.
Ich möchte die beiden Gruppen nun gerne miteinander vergleichen und wollte zuerst eine ANOVA rechnen, da die daten aber nur ordinalskaliert sind ist dies ja nicht möglich. Habt ihr eine gute Idee, wie ich die beiden Gruppen sinnvoll gegenüberstellen kann? und herausfinden kann, ob das 5wochen oder das dreimonatige programm besser ist...
Ich hoffe, dass man mein Problem jetzt besser versteht...
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Renesme
- Beiträge: 3
- Registriert: 30.06.2013, 10:40
ich vergleiche das dreimonatsprogramm mit dem 3x5wochen programm, dmait es nicht zu methodischen fehlern kommt,... im einen programm hat man sozusagen drei durchgehende monate, während im anderen pausen stattfinden...
1 Gruppe: 3monatsprogramm (=90Tage)
2 Gruppe: 3x5 Wochen-programm (=100Tage)
Ich hatte auch schon eine ANOVA gedacht, da die daten aber alle ordinal bzw. teilweise nominal skaliert sind, weiß ich nicht ob dies erlaubt ist....
ich wollte auf jeden fall beide Gruppen in Untergruppen aufsplitten mit je 30 Tagen, so dass man die verbesserung innerhalb des zeit und zwischen den gruppen sehen kann,... ist dies mit dem kruskal-wallis-h-test möglich oder benötige ich dazu explizit eine ANOVQ,... die ich ja eigentlich aufgrund der ordinalskalierten daten nicht rechnen darf?
1 Gruppe: 3monatsprogramm (=90Tage)
2 Gruppe: 3x5 Wochen-programm (=100Tage)
Ich hatte auch schon eine ANOVA gedacht, da die daten aber alle ordinal bzw. teilweise nominal skaliert sind, weiß ich nicht ob dies erlaubt ist....
ich wollte auf jeden fall beide Gruppen in Untergruppen aufsplitten mit je 30 Tagen, so dass man die verbesserung innerhalb des zeit und zwischen den gruppen sehen kann,... ist dies mit dem kruskal-wallis-h-test möglich oder benötige ich dazu explizit eine ANOVQ,... die ich ja eigentlich aufgrund der ordinalskalierten daten nicht rechnen darf?
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Generalist
- Beiträge: 1733
- Registriert: 11.03.2010, 22:28
Wäre gut zu wissen wie groß die Gruppen sind und ob die Zuweisung zu den Gruppen randomisiert erfolgte.
15 Kriterien ist mächtig viel, da müsste man eigentlich auswählen und/oder mehrere Kriterien geeignet zusammenfassen. An sich sollte eine klinische Interventionsstudie immer 1 primäres Zielkriterium kennen.
Denkbar wären Querschnittsvergleiche (nach 30, 60 und 90 Tagen) zwischen den Gruppen und innerhalb der Gruppen "nonparametrische" Messwiedrholungsanalysen (z.B. Kruskal-Wallis und Cohrans Q, oder Wilcoxon und McNemar).
Alphafehlerkumulierung wäre natürlich wegen der vielen Kriterien und mehrfachen Tests kritisch zu betrachten.
15 Kriterien ist mächtig viel, da müsste man eigentlich auswählen und/oder mehrere Kriterien geeignet zusammenfassen. An sich sollte eine klinische Interventionsstudie immer 1 primäres Zielkriterium kennen.
Denkbar wären Querschnittsvergleiche (nach 30, 60 und 90 Tagen) zwischen den Gruppen und innerhalb der Gruppen "nonparametrische" Messwiedrholungsanalysen (z.B. Kruskal-Wallis und Cohrans Q, oder Wilcoxon und McNemar).
Alphafehlerkumulierung wäre natürlich wegen der vielen Kriterien und mehrfachen Tests kritisch zu betrachten.



