Hypothesen überprüfen

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Himbeerwurst
Beiträge: 5
Registriert: 25.06.2013, 14:13

Hypothesen überprüfen

Beitrag von Himbeerwurst »

Hallo liebe Community,

Zuerst, ich bin Anfänger. Deswegen könnt ihr vllt über manche Fragen nur den Kopf schütteln aber es wäre mir eine riesen Hilfe wenn ihr mir helfen könntet.
Im Rahmen meiner BAchelorarbeit haben ich einen Fragebogen entworfen, um mehrere Hypothesen zu überprüfen. Aktuell bin ich an der Auswertung mithilfe der neuesten SPSS Version. Jetzt habe ich aber ein paar Probleme:

In meinem Fragbogen wurde der subjektiv empfundene Stress unter Studenten erfasst. Dazu hatten sie 6 Fragen die sie auf einer Skala von 1=Nie bis 6=Immer beantworten sollten.

Nun möchte ich bespielsweise die Hypothese überprüfen: H1: Studenten , die weniger Zeit für Vor/Nachbereitung aufwenden, haben eine subjektiv höhere Stressbewertung und zeigen mehr Anzeichen des Burnout-Syndroms.

Dazu wurde natürlich auch im Fragebogen erfragt, wieviele Stunden die Woche die Studenten durchschnittlich aufwenden für Vor-/Nachbereitung.

Könnt ihr mir sagen, was ich machen muss um diese Hypothese nun zu überprüfen ?

Vielen Dank schonmal für eure Hilfe :)
Viele Grüße
Himbeerwurst
Beiträge: 5
Registriert: 25.06.2013, 14:13

Beitrag von Himbeerwurst »

Ergänzung:
Bei der Hypothese handelt es sich strenggenommen um 2 Hypothesen. Burnout wurde auch erfragt. Die Daten sollten dann aber getrennt überprüft werden
drfg2008
Beiträge: 2391
Registriert: 06.02.2011, 19:58

re

Beitrag von drfg2008 »

H1: Studenten , die weniger Zeit für Vor/Nachbereitung aufwenden, haben eine subjektiv höhere Stressbewertung und zeigen mehr Anzeichen des Burnout-Syndroms.
Da es sich um Zusammenhänge handelt wäre wohl eine Korrelation denkbar (Spearman, oder Kendall). Literatur: Bortz "kurzgefasste .... ". Dort gut erklärt.
drfg2008
Himbeerwurst
Beiträge: 5
Registriert: 25.06.2013, 14:13

Beitrag von Himbeerwurst »

Ok danke schonmal für die Antwort.
Korrelation war mir schon klar ;) Ich hol noch ein bisschen weiter aus um mein Problem zu schildern.

Die Stundenzahl ist metrsich skalliert wenn ich das richtig verstehe.

WIe ist nun aber die Stressbewertung skaliert ? Eigentlich ja ordinal.
Ich habe ja aber mehrere Fragen die eine Summe bilden.

Beispiel.

Frage 1: Antwort Befragter: Nie=1
Frage 2: Antwort Befragter: Gelegtentlich=3
usw bis Frage Nr.6.

Angenommene Summe der 6 Fragen= 16

Muss ich jetzt die Korrelation zwischen den Summen aus allen Fragen und den Stundenzahlen berechnen? Oder darf ich gar nicht mit der Summe rechnen ?

Es ist so verwirrend -.-

Ps: Für das Buch habe ich leider keine ZEit mehr,da Abgabe in 10 Tagen ist und noch Korrekturgelesen werden muss...
Generalist
Beiträge: 1733
Registriert: 11.03.2010, 22:28

Beitrag von Generalist »

Den intra-individuellen Median aus den 6 Frage zu nehmen ist methodisch am wenigsten angreifbar. Da es sich um ordinalsklierte Items handelt, sind Summen bzw. Mittelwerte nicht zulässig (obschon es häufig anzutreffen ist, dass solche ordinalskalierten Items als intervallskaliert behandelt werden - nur wäre dies eben angreifbar). Der intra-individuelle Median aus den 6 Items repräsentiert den Stresslevel einer Person, der lässt sich dann mithilfe einer Spearman-Rangkorrelation mit der Studenzahl in Beziehung setzen.
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