Ich stehe momentan total auf dem Schlauch.
Und zwar führe ich im Rahmen meiner Diplomarbeit eine Nachrichtenwertanalyse durch.
Dafür habe ich Nachrichtensendungen analysiert. Sie in 342 Beiträge zerlegt.
Nun bin ich an einem Punkt, wo ich für meine Nachrichtenfaktoren (22 Stück) übergeordnete Strukturen aufstellen muss.
Das dafür eine Faktorenanalyse nötig ist, ist mir klar. Ich habe auch eine Dimensionsreduzierung (via SPSS) durchgeführt und erhalte insgesamt 4 Dimensionen. Ich habe diese Dimensionen auch gebildet.
Wo ich aber an meine Grenzen stoße: ich muss diese Dimensionen in Bezug setzen zu a) den Sendertypen (öffentlich-rechtliche, private) und b) den Beitragstypen (also Meldungen über politische Themen (die wiederrum unterteilt in Innenpolitik, Außenpolitik und internationale Politik), unpolitische Themen).
Was ich nicht verstehe: ich muss doch eigentlich diese Verbindung zu den Sendertypen und Beitragstypen schon bei der Dimensionsreduzierung aufstellen, oder nicht? Sonst habe ich doch einfach nur vier Dimensionen, die unterschiedlich stark auf die Nachrichtenfaktoren und die politischen/unpolitischen Beiträge der Sendergruppen wirken.
Und das ist ja nicht Sinn des ganzen. Ich möchte ja zeigen, dass es durchaus übergeordnete Nachrichtenfaktoren gibt, die Journalisten bei ihrer Nachrichtenauswahl beeinflussen (und das auch noch abhängig vom Sendertyp).
Ich bin verwirrt. Vielleicht habe ich auch einfach gerade nur einen Denkfehler. Ich hoffe jemand hier kann mir helfen, oder zumindest einen Denkanstoß geben. Ich weiß einfach nicht mehr, wie ich weiter vorgehen muss.



