Hallo zusammen!
Ich würde gern folgende Fragestellung untersuchen:
Inwiefern unterscheiden sich Items hinsichtlich der Zeit, die für deren Beantwortung benötigt wird.
Konkret:
Ich habe für eine vierstellige Anzahl an VPN Antwortzeiten von 200 Items. Nun möchte ich prüfen, ob sich die Bearbeitungszeit zwischen den Items signifkant unterscheidet. Da die Position im Fragebogen aber möglicherweise eine Rolle spielt, würde ich diesen Einfluss gern kontrollieren.
Nun handelt es sich ja um eine verbundene Stichprobe, da die Daten für die Items sich pro VPN in einer Zeile befinden. In Spss hab ich bisher nur die Möglichkeit von Paarvergleichen gefunden. Da kann ich aber nur 2 Items miteinander vergleichen und auch keine Korrektur hinsichtlich der Position des Items vornehmen.
Habt ihr Ideen, wie das berechnet werden kann?
Ganz lieben Dank im Voraus!
Mittelwertsvergleich gepaarte/verbundene Stichprobe
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niba79
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Generalist
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Re: Mittelwertsvergleich gepaarte/verbundene Stichprobe
Was sind es denn für Items? Normalerweise ist es doch überhauptIch habe für eine vierstellige Anzahl an VPN Antwortzeiten von 200 Items. Nun möchte ich prüfen, ob sich die Bearbeitungszeit zwischen den Items signifkant unterscheidet.
keine Frage, dass sich Items hinsichtlich der Bearbeitungszeit
unterscheiden.
Wenn für alle Probanden die Reihenfolge der Items dieselbe war, wird das wohl nicht gehen.Da die Position im Fragebogen aber möglicherweise eine Rolle spielt, würde ich diesen Einfluss gern kontrollieren.
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niba79
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Es handelt sich um Items aus einem Persönlichkeitsfragebogen.
Mich interessiert, ob Vpn z.B. zur Beantwortung eines Items zum Thema Extraversion generell länger brauchen als für eines zum Thema Gewissenhaftigkeit. Idealerweise würde ich dabei gern die Position des Items im Fragebogen (wg. möglícher Ermüdungseffekte) und die Itemlänge (z.B. über Wortzahl oder Zeichenzahl) kontrollieren.
Vielen Dank für die Antworten!
Mich interessiert, ob Vpn z.B. zur Beantwortung eines Items zum Thema Extraversion generell länger brauchen als für eines zum Thema Gewissenhaftigkeit. Idealerweise würde ich dabei gern die Position des Items im Fragebogen (wg. möglícher Ermüdungseffekte) und die Itemlänge (z.B. über Wortzahl oder Zeichenzahl) kontrollieren.
Vielen Dank für die Antworten!
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Generalist
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Dann geht es nicht um Mittelwertsvergleiche, sondern um
eine Regression. n=200 Items, nicht n=1200 (oder wieviel
auch immer) Befragte. Die 200 Items haben die Merkmale
Typ, Position, Textlänge, durchschnittliche (bzw. da das gerne
sehr schief verteilt ist: mediane) Bearbeitungsdauer über
alle Personen (vielleicht kann man auch ein Streuungsmaß
der Bearbeitungsdauer einbeziehen, falls das theoretisch Sinn
ergibt). Mit Kovarianzanalyse in SPSS vielleicht am einfachsten
lösbar. Faktor wäre der Itemtyp, Kovariaten die anderen
Variablen. Vorher müsstest Du natürlich die ganze Datei einmal
"kippen" (transponieren heißt das glaube ich).
Moderner wäre ein Mehrebenenmodell, da müsste man die
Antworten der 1200 Probanden nicht aggregieren (mitteln
oder Median berechnen), aber das erfordert einige Einarbeitung.
eine Regression. n=200 Items, nicht n=1200 (oder wieviel
auch immer) Befragte. Die 200 Items haben die Merkmale
Typ, Position, Textlänge, durchschnittliche (bzw. da das gerne
sehr schief verteilt ist: mediane) Bearbeitungsdauer über
alle Personen (vielleicht kann man auch ein Streuungsmaß
der Bearbeitungsdauer einbeziehen, falls das theoretisch Sinn
ergibt). Mit Kovarianzanalyse in SPSS vielleicht am einfachsten
lösbar. Faktor wäre der Itemtyp, Kovariaten die anderen
Variablen. Vorher müsstest Du natürlich die ganze Datei einmal
"kippen" (transponieren heißt das glaube ich).
Moderner wäre ein Mehrebenenmodell, da müsste man die
Antworten der 1200 Probanden nicht aggregieren (mitteln
oder Median berechnen), aber das erfordert einige Einarbeitung.
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niba79
- Beiträge: 9
- Registriert: 11.01.2013, 12:33
Hallo Generalist,
danke für die Antwort. Ich war inzwischen auch durch weitere Suche darauf gekommen, dass dafür die Matrix geflippt/transponiert werden muss. Jetzt muss ich nur noch den entsprechenden Befehl finden. Ich werde es dann mal mit der Kovarianzanalyse probieren, das ist eine super Idee. Da es sich nur um eine "Nice to have"-Zusatzauswertung handelt, ist das glaube ich eine vertretbare Variante. Weißt du, welches Skalennivau die Kovariate haben müssen? Irgendwie finde ich dazu nichts. Habe bei einer anderen Fragestellung z.B. Geschlecht und Alter, die ich beide gern als Kovariate mit rein nehmen würde. Diese haben jedoch unterschiedliches Skalennivau.
Vielen lieben Dank noch mal für deine super schnellen Antworten.
danke für die Antwort. Ich war inzwischen auch durch weitere Suche darauf gekommen, dass dafür die Matrix geflippt/transponiert werden muss. Jetzt muss ich nur noch den entsprechenden Befehl finden. Ich werde es dann mal mit der Kovarianzanalyse probieren, das ist eine super Idee. Da es sich nur um eine "Nice to have"-Zusatzauswertung handelt, ist das glaube ich eine vertretbare Variante. Weißt du, welches Skalennivau die Kovariate haben müssen? Irgendwie finde ich dazu nichts. Habe bei einer anderen Fragestellung z.B. Geschlecht und Alter, die ich beide gern als Kovariate mit rein nehmen würde. Diese haben jedoch unterschiedliches Skalennivau.
Vielen lieben Dank noch mal für deine super schnellen Antworten.



