Hallo zusammen
Ich stecke fest. Ich habe folgende 5 Indizes aus meiner Strukturanalyse errechnet:
-Information (17 Elemente)
-Aktualität (5 Elemente)
-Multimedia (5 Elemente)
-Interaktivität (20 Elemente)
-Hyperlink (11 Elemente)
Diese Indizes sezten sich alle aus einer unterschiedlichen Anzahl Elementen (jedes Element ist eine Dummyvariable) zusammen. D.h ist ein Element vorhanden, kriegt es den Wert 1, wenn nicht dann 0. Der Index zählt dann die Summe aller Elemente zusammen.
Der Index Information weist 17 Elemente auf, daher kann dieser Index max. den Wert 17 erhalten. Der Index Multimedia weist allerdings nur 5 Elemente auf.
Ich möchte nun einen übergeordneten Index Benutzerfreundlichkeit aus den fünf genannten Indizes erstellen, der mir alle minimalen und maximalen Werte der Indizes zusammenfasst. Dabei müssen aber alle genannten Indizes gleichgewertet sein.
Eigentlich müsste ich doch jetzt im Beispiel Information dem Wert 0, 1% und dem Wert 17, 100% zuordnen. Wenn ich das mit allen Indizes mache, kann ich doch die 5 Indizes wieder summieren und dann würde es mir eine Skala von 0-5 geben (wenn jeder der fünf Indizes einen Wert von 0-1 erhält). Der Wert für den Index Benutzerfreundlichkeit müsst ich dann wieder als Wert von 0-1 haben.
Wie kann ich das mit SPSS machen?
Ihr seid alle meine Helden, wenn ihr mir nur ein kleines Stück weiterhelfen könntet!
Vielen Dank schon im Voraus!
Benutzerfreundlichkeit Index
-
drfg2008
- Beiträge: 2391
- Registriert: 06.02.2011, 19:58
re
Dann dividierst du durch die maximal mögliche Anzahl.Dabei müssen aber alle genannten Indizes gleichgewertet sein.
Für die Bildung eines Index sollte bei gleicher Gewichtung allerdings eine z-Standardisierung jedes einzelnen Wertes durchgeführt werden.
-> z Transformation über
DESCRIPTIVES VARIABLES=VAR00001
/SAVE.
oder per compute.
drfg2008
-
scha-schra
- Beiträge: 2
- Registriert: 02.08.2012, 15:15
Vielen Dank für deinen Beitrag!
Aha, du meinst, dass ich direkt beim Indexbilden die Summe durch max.möglich Anzahl dividiere? Das macht Sinn.
Worauf beziehst du nun die Z-Standardisierung? Ich habe bereits versucht die 5 Indizes zu standardisieren und daraus den neuen Index Benutzerfreundlichkeit zu bilden. Da kamen aber merkwürdige Zahlen raus...
Ist es zwingend nötig, dass ich die Indizes (dividiert durch die maximale Punktezahl) für den neuen Index z-standardisiere? Was macht denn diese Standardisierung genau?
Merci nochmals für deine/eure Hilfe!
Gruss
Aha, du meinst, dass ich direkt beim Indexbilden die Summe durch max.möglich Anzahl dividiere? Das macht Sinn.
Worauf beziehst du nun die Z-Standardisierung? Ich habe bereits versucht die 5 Indizes zu standardisieren und daraus den neuen Index Benutzerfreundlichkeit zu bilden. Da kamen aber merkwürdige Zahlen raus...
Ist es zwingend nötig, dass ich die Indizes (dividiert durch die maximale Punktezahl) für den neuen Index z-standardisiere? Was macht denn diese Standardisierung genau?
Merci nochmals für deine/eure Hilfe!
Gruss
-
drfg2008
- Beiträge: 2391
- Registriert: 06.02.2011, 19:58
re
Die z-Transformation transformiert die Rohwerte in Werte mit µ = 0 und s = 1. Damit wäre jeder Index für sich gleichwertig. Es kommen dann natürlich auch negative Werte heraus ("merkwürdig"). Denn der Wertebereich wäre dann -im Prinzpip- von minus Unendlich bis plus Unendlich.
Ob es dringend notwendig ist? Nur wenn jeder Index für sich gleichwertig sein soll.
Du kannst die z-transformierten Werte noch mit einer Konstanten versehen, dann werden die Werte positiv. Du kannst die z-transformierten Werte auch erst mit einem bestimmten Faktor - z.B. 100- multiplizieren (bringt die Standardabweichung auf 100) und dann erst ein Konstante addieren (z.B. 500.
So hat es jedenfalls die PISA-Studie gemacht.
z(X) *100 +500
Ob es dringend notwendig ist? Nur wenn jeder Index für sich gleichwertig sein soll.
Du kannst die z-transformierten Werte noch mit einer Konstanten versehen, dann werden die Werte positiv. Du kannst die z-transformierten Werte auch erst mit einem bestimmten Faktor - z.B. 100- multiplizieren (bringt die Standardabweichung auf 100) und dann erst ein Konstante addieren (z.B. 500.
So hat es jedenfalls die PISA-Studie gemacht.
z(X) *100 +500
drfg2008



