Hallo Leute,
wie bei den meisten eine Frage mit drängender Zeit...
ich sitze an der Auswertung einer soziologischen Studie zum Einfluss von Selbstkontrolle und Gelegenheit auf kriminelles Verhalten. Ich arbeite zum ersten Mal mit SPSS, daher bitte Nachsicht für die Ahnungslose....
Woran ich gerade hänge:
Regressionsanalyse: AV Delikt Gewalt (Likert Skala 1-5)
UV Selbstkontrolle (Variable berechnet aus dem Mittelwert einer Itembatterie [23 Stück], auch Likert Skala 1-5)
N: 457
OUTPUT:
R² 0,082, F 40,26; Sign. 0,000, auch T-Test hoch signifikant - bis dahin is klar (und ja mit 8,2% erklärter Varianz ist das Modell an sich nicht der Hit, geht aber klar für die Studie, da das Gesamtmodel nicht so relevant ist)
Regressionskoeff.B (Konstante) 4,897: da 5 die höchste Ausprägung (Zustimmung) ist, würde wenn es keine Selbstkontrolle gäbe (diese keinen Einfluss hätte), nahezu eine absolute Zustimmung zum Delikt Gewalt herrschen??
Regressionskoeff.B (Selbstkontrolle) -,763: wenn die Skala der Selbstkontrolle um 1 Einheit zunimmt, nimmt die Zustimmung zum Delikt um 0,763 Einheiten ab.
ABER: WIE SOLL DAS GEHEN? Da sich die Skala Selbstk. aus Mittelwerten berechnet, hat sie unzählige (min 50) Ausprägungen von 1,0 bis 4,57, die AV hat nur 5 Ausprägungen... ???
Der Beta Koeffizient ist -,286...erscheint mir realistischer, aber soweit ich weiß wendet man den nur bei 2 unabhängigen V. an...
HILFE Interpretation Regressionskoeffizienten B und Beta
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tomatenfische
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tomatenfische
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TEIL 2
SCHRITT 2
Ich nehme zusätzlich 2. UV Erfolgswahrscheinlichkeit in die Regression.
F-Test, T-Tests, alles hoch signifikant
Regressionskoeff.B (Konstante): 3,707: Wenn es keine Selbstk. UND keine Erfolgswahrscheinlichkeit gibt, ist die Zustimmung zum Delikt geringer...?... aber immer noch hoch...?...
Regressionskoeff.B (Selbstk):-,624: warum ist der jetzt geringer?
Regressionskoeff.B (Erfolgsw.): ,307: is klar
Beta (Selbstk.): -,235: auch geringer als im vorherigen Modell
Beta (Erfolgsw.): ,278
WAS SAGEN MIR DIE BETA KOEFF. GENAU? AUßER das die Erfolgswahrscheinlichkeit etwas stärker ins Gewicht fällt als die Selbstk. Interpretiere ich bei 2 UV nur noch Beta? Wie interpretiere ich inhaltlich den An oder Abstieg von Standardabweichungen (was Beta ja angibt)? Und warum zum Teufel wird bei einer Skala Selbstk, die so viele Ausprägungen hat, Beta dann KLEINER als B (müsste das nicht genau andersherum sein??)
Danke schonmal im Voraus!! Ich hab gerade echt nen Knoten im Kopf
LG
Antje
Ich nehme zusätzlich 2. UV Erfolgswahrscheinlichkeit in die Regression.
F-Test, T-Tests, alles hoch signifikant
Regressionskoeff.B (Konstante): 3,707: Wenn es keine Selbstk. UND keine Erfolgswahrscheinlichkeit gibt, ist die Zustimmung zum Delikt geringer...?... aber immer noch hoch...?...
Regressionskoeff.B (Selbstk):-,624: warum ist der jetzt geringer?
Regressionskoeff.B (Erfolgsw.): ,307: is klar
Beta (Selbstk.): -,235: auch geringer als im vorherigen Modell
Beta (Erfolgsw.): ,278
WAS SAGEN MIR DIE BETA KOEFF. GENAU? AUßER das die Erfolgswahrscheinlichkeit etwas stärker ins Gewicht fällt als die Selbstk. Interpretiere ich bei 2 UV nur noch Beta? Wie interpretiere ich inhaltlich den An oder Abstieg von Standardabweichungen (was Beta ja angibt)? Und warum zum Teufel wird bei einer Skala Selbstk, die so viele Ausprägungen hat, Beta dann KLEINER als B (müsste das nicht genau andersherum sein??)
Danke schonmal im Voraus!! Ich hab gerade echt nen Knoten im Kopf
LG
Antje



