Verbindungen herstellen

Fragen und Diskussionen rund um die Arbeit mit SPSS. Für allgemeine Statistik-Themen, die nicht mit SPSS zusammenhängen, bitte das Statistik-Forum nutzen.
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sepete
Beiträge: 8
Registriert: 14.04.2012, 10:35

Verbindungen herstellen

Beitrag von sepete »

Hallo Leute,

ich bin mit SPSS noch nicht so bewandert und auch statistisch noch ein Anfänger ;)

Für meine Diplomarbeit habe ich eine Fragebogenuntersuchung gemacht. Kein Problem ist die BErechnung der NEnnungen pro Frage. Wenn ich nun aber z.B. Frage 3 und Frage 13 verbinden will, also z.B. wissen will, wie viele Ärzte einer bestimmten Fachrichtung (Frage 3) sich mit einem bestimmten Thema beschäftigen (Frage 13) , wie muss ich dann vorgehen???
:oops:

Bin dankbar für eure Hilfe!!

LG Pete
drfg2008
Beiträge: 2391
Registriert: 06.02.2011, 19:58

re

Beitrag von drfg2008 »

Kreuztabelle
drfg2008
sepete
Beiträge: 8
Registriert: 14.04.2012, 10:35

Beitrag von sepete »

Ok, das habe ich jetzt probiert. Ich habe 2 Fragen gekreuzt.

1. Test:
Chi-Quadrat nach Pearson: Wert=34,964 df=8 asympt.Signif.=,000

Beim Wert 34,964 steht folgendes dabei: 3 Zellen (20,0%) haben eine erwartete Häufigkeit kleiner 5. Die minimale erwartete Häufigkeit ist ,75

2.Test
Chi-Quadrat nach Pearson Wert=11,607 df=8 asympt.Signif.=,170

Beim Wert 11,607 steht folgendes dabei: 5 Zellen (33,3%) haben eine erwartete Häufigkeit kleiner 5. Die minimale erwartete Häufigkeit ist ,23.


Kann mir da jemand helfen das Ergebnis zu deuten :oops:

DANKE!!!!
drfg2008
Beiträge: 2391
Registriert: 06.02.2011, 19:58

re

Beitrag von drfg2008 »

Jedes Statistikbuch
drfg2008
sepete
Beiträge: 8
Registriert: 14.04.2012, 10:35

Beitrag von sepete »

danke da wär ich auch selber draufgekommen ...
ich wollte nur ne bestätigung haben....

trotzdem danke
drfg2008
Beiträge: 2391
Registriert: 06.02.2011, 19:58

re

Beitrag von drfg2008 »

Chi-Quadrat nach Pearson: Wert=34,964 df=8 asympt.Signif.=,000
Die Nullhypothese der Unabhängigkeit kann verworfen werden.

Beim Wert 34,964 steht folgendes dabei: 3 Zellen (20,0%) haben eine erwartete Häufigkeit kleiner 5. Die minimale erwartete Häufigkeit ist ,75

Chi-Quadrat Test nicht nehmen, sondern den exakten Fisher-Test

2.Test
Chi-Quadrat nach Pearson Wert=11,607 df=8 asympt.Signif.=,170. Beim Wert 11,607 steht folgendes dabei: 5 Zellen (33,3%) haben eine erwartete Häufigkeit kleiner 5. Die minimale erwartete Häufigkeit ist ,23.

Die Nullhypothese der Unabhängigkeit kann nicht verworfen werden. Allerdings sollte auch hier Fisher's Test berechnet werden, der hier nicht angegeben ist.
drfg2008
sepete
Beiträge: 8
Registriert: 14.04.2012, 10:35

Beitrag von sepete »

In anderen Worten würde das heißen, dass beim 1.TEst ein Zusammenhang besteht , der hoch signifikant ist.

Beim 2. Test besteht hingegen keine Signifikanz?
drfg2008
Beiträge: 2391
Registriert: 06.02.2011, 19:58

re

Beitrag von drfg2008 »

Zusammenhänge werden mit Cramer V oder Phi gemessen.

Der Chi-Quadrat Test testet nur auf Unabhängigkeit.


Aber im Wesentlichen wäre das die Entscheidung, die daraus folgt.
drfg2008
sepete
Beiträge: 8
Registriert: 14.04.2012, 10:35

Beitrag von sepete »

Das heißt, wen ich nochmal nachhaken darf, dass das Ergebnis des Chi-Quadrat-Testes (siehe 1.Test) eine Zusammenhang vermuten, der hoch signifikant ist, ich müsste jedoch noch zusätzlich Cramer V oder Phi machen?!

wäre es ganz falsch, es bei dem Chi-Quadrat sein zu lassen und die Interpretation so in meiner Arbeit stehen zu lassen?

lg Pete
drfg2008
Beiträge: 2391
Registriert: 06.02.2011, 19:58

re

Beitrag von drfg2008 »

Nein, üblicherweise eigentlich nicht.
drfg2008
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