Hallo,
ich werte gerade einen Fragebogen aus und soll nun einen Zusammenhang zwischen einer nominalen Variablen ("Ich habe den Wunsch mich zukünftig politisch zu engagieren." JA/NEIN) und einer metrischen Variablen (Alter 7-fach ausgeprägt), die nicht normalverteilt ist, überprüfen.
Welches Verfahren in SPSS kann ich denn nutzen, um diesen Zusammenhang zu überprüfen?
Ich hoffe ihr könnt mir helfen. Danke schonmal im Voraus.
ZH nominale und nicht normalverteilte metrische Variable
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lexi
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Generalist
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Ob die Variable nicht normalverteilt ist, ist für inferenzstatistische
Tests selten von Belang. Von Interesse könnte es sein, ob innerhalb
der beiden Gruppen (Gruppe ja und Gruppe nein) jeweils eine
"Normalverteilung" vorliegt. Und auch das nur bei kleineren Fallzahlen;
die Stichprobengröße ist ja nun leider nicht angegeben.
Aber davon ab, am simpelsten wäre ein Mann-Whitney U-Test zum
Vergleich der beiden Gruppen.
Tests selten von Belang. Von Interesse könnte es sein, ob innerhalb
der beiden Gruppen (Gruppe ja und Gruppe nein) jeweils eine
"Normalverteilung" vorliegt. Und auch das nur bei kleineren Fallzahlen;
die Stichprobengröße ist ja nun leider nicht angegeben.
Aber davon ab, am simpelsten wäre ein Mann-Whitney U-Test zum
Vergleich der beiden Gruppen.
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lexi
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Ich schrieb: Gruppe "ja" und Gruppe "nein". Wenn Du den Zusammenhang
zwischen Alter und Zustimmung testen willst, dann benutze Zustimmung
als Gruppierungsvariable und Alter als zu testende Variable. Was Du "AV" oder
"UV" nennen willst, bleibt doch Dir überlassen. Das interessiert weder den
statistischen Test noch die Software.
Angesichts einer so großen Fallzahl ist eine Betrachtung der Normalverteilung
entbehrlich, da geht auch der t-Test, ansonsten eben ein U-Test.
zwischen Alter und Zustimmung testen willst, dann benutze Zustimmung
als Gruppierungsvariable und Alter als zu testende Variable. Was Du "AV" oder
"UV" nennen willst, bleibt doch Dir überlassen. Das interessiert weder den
statistischen Test noch die Software.
Angesichts einer so großen Fallzahl ist eine Betrachtung der Normalverteilung
entbehrlich, da geht auch der t-Test, ansonsten eben ein U-Test.



