Liebes Forum,
ich habe einen Datensatz einer psychologischen Studie, bei der etliche Variablen der Probanden ermittelt wurden:
Unabhängige Variablen:
Persönlichkeitsfaktoren (PF) 1 bis 5 (Skala von 0-48), Alter (Skala), Geschlecht (Kategorie), aktuelle Stimmung (Skala von 1-7). D.h. es sind insg. bis zu 8 unabh. Variablen im Datensatz.
Abhängige Variablen:
Bewertungen mehrerer Stimuli (Skala von 1-10)
Der Datensatz hat insg. 86 Einträge und es geht nun darum, den Einfluss der unabh. Variablen auf die abh. Variablen zu bestimmen.
Eine Korrelationsmatrix der einzelnen Variablen bringt kaum signifikante Korrelationen ans Licht. Ich habe die starke Vermutung, dass es insbesondere Interaktionseffekte zw. den unabh. Variablen sein könnten, die von Bedeutung sind.
Allerdings können dies auch solche Interaktionseffekte sein, die dann ins Spiel kommen, wenn ein unabh. Variable einen sehr niedrigen Wert hat und eine andere unabh. Variablen eine sehr hohe Ausprägung aufweist.
Mit welcher Methode kann ich solche Zusammenhänge in SPSS 20 aufspüren? Eine einfache Berechnung von neuen Interaktionsvariablen per Multiplikation der unabh. Variablen funktioniert ja nicht, wenn es sich um Interaktionseffekte wie beschrieben handelt.
Ich bin sehr dankbar für jede Idee und Unterstützung!
Herzliche Grüße,
Christian



