interpratation mann-whitney u test

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MC99
Beiträge: 11
Registriert: 24.10.2011, 11:20

interpratation mann-whitney u test

Beitrag von MC99 »

hi,

ich hätte jetzt aber noch eine frage:

ich teste den unterscheind in der erkennung von kampagnen unter Kunden und Nicht-Kunden eines Unternehmens.
meine
alternativhypothese: Kunden erkennen eher die Kampagnen als Nicht-Kuden.

Jetzt ist die Rangsumme, der Nicht- Kunden ja deutlich höher.

das heisst doch das die Ncht-Kunden mehr erkennen oder eher?
Das Ergebnis ist auch hoch signifikant.

Hat der Mittlerer Rang eine Ausagekraft für die Prüfung?

____________________Kunden2___N_____ Mittlerer__Rang
_____________________________________Rang_____summe
Kampagnen____________nein_____293____187,09___54817,50
2.Unternehmen__________ja_______99____224,35___22210,5
_____________________Gesamt___392


Kampagnen 2 Unternehmen

Mann-Whitney-U______________11746,500
Wilcoxon-W__________________54817,500
Z______________________________-3,816
Asymptotische Signifikanz (2-seitig)___,000
Exakte Signifikanz (2-seitig)_________,000
Exakte Signifikanz (1-seit)___________,000
Punkt-Wahrscheinlichkeit____________,000

Das Ergbnis ist zudem hochsignifikant. heist ja, H0(das es keine Unterschiede gibt) wird verworfen. Ich weiss jetzt nich genau wie die Einseitige-Prüfung oder Formulierung lauten soll. Geht man da von der höheren Rangsumme aus, d.h. Nicht Kunden erkennen mehr?
Das würde nämlich genau das gegenteil meiner Alternativhypothese bedeuten, die ich ja dann verwefen müsste, ODER?

vielleicht konkreter gefragt: was sagt mir dieses hochsignifikante ergebnis aus?

VIELEN VIELEN DANK!
Wolf Riepl
Beiträge: 21
Registriert: 23.03.2009, 12:28

Beitrag von Wolf Riepl »

Die Rangsummen sind meines Erachtens nicht direkt vergleichbar: Es gibt fast drei mal so viele Nichtkunden wie Kunden. Der höhere mittlere Rang der Kunden ist schon eher aussagekräftig. Wie ist die Kampagnen-Erkennung denn codiert? Was sagen die Messwerte aus? Was bedeutet ein höherer Messwert im Vergleich zu einem niedrigeren?
Ich würde mir passend zum U-Test ordinale Verteilungsparameter ansehen: Mediane, ggf. noch Quartilabstände (75er Perzentil minus 25er Perzentil). Grafisch wären Boxplots ganz schick. Dann müsstest Du Deine Frage beantworten können.

LG Wolf
"Wieso interpretieren? Das Ergebnis steht doch schon da!"
"Die Zahlen sprechen nicht für sich selbst ..."
MC99
Beiträge: 11
Registriert: 24.10.2011, 11:20

Beitrag von MC99 »

danke für die antwort.

ich hab jetzt eh schon eine vorgehensweise. nur scheinen meine stichproben sich zum teil zu sehr von einander zu unterscheiden.
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