mein Problem wird für viele hier höchstwahrscheinlich völlig banal sein, ich hatte jedoch überhaupt keine Statistik- bzw. SPSS-Ausbildung während meines Studiums und muss jetzt für meine Bachelorarbeit einen Fragebogen auswerten. Deshalb wäre es nett, wenn ihr nicht zu hart zu mir seid.
Und zwar Folgendes: Ich will herausfinden, wie sich TV-Konsum allgemein (Angabe in Stunden) bzw. spezieller Sendungen (ordinale Angabe, nie bis sehr häufig) auf bestimmte Einstellungen auswirkt. Jetzt habe ich mir aus den Antworten schön verschiedene Sehergruppen zusammengefasst (im Fall TV-Konsum allgemein 2 Gruppen (Wenig-/Vielseher), im Fall spezieller Sendungen 3 Gruppen (Nichtseher + Wenig-/Vielseher mithilfe eines Mediansplits).
Nehmen wir als Beispiel den TV-Konsum allgemein. Jetzt ist es ja so, dass zu den Vielsehern bspw. jemand gehören kann, der 5 Stunden am Tag fernsieht, aber auch jemand, der 10 Stunden am Tag fernsieht. In der zusammengefassten Variablen bekommen dafür beide z.B. den Wert "2". Analoges gilt für den zweiten Fall (spezielle Serien), in der "häufig" sowie "sehr häufig" in der zusammengefassten Variablen den gleichen Wert erhalten.
Wenn ich jetzt Berechnungen durchführe, um die Gruppen vergleichen zu können - mit welcher Variablen rechne ich denn dann weiter? Wenn ich z.B. sagen will "Je höher der TV-Konsum, desto höher/niedriger xy" - bei einem "höheren" TV-Konsum kann es sich ja bei der zusammengefassten Variablen nur noch um Merkmalsausprägung "2" handeln?! Oder ist eben das Sinn der Sache, um Zusammenhänge anschaulicher darzustellen? Oder muss ich für die Vielseher- und die Wenigseher-Gruppe jeweils separat Berechnungen mit den absoluten Zahlen durchführen? Entschuldigt bitte, aber ich sehe so langsam vor lauter Wald die Bäume nicht mehr...
Viele Grüße
die Verwirrte



