Hypothesentestung
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Wilma
- Beiträge: 6
- Registriert: 15.08.2011, 13:29
Hypothesentestung
Hallo ihre Lieben,
ich habe ein riesen Problem!
Kann mir bitte jemand sagen, was ich wie berechnen muss, wenn ich Testen möchte:
Es besteht ein Zusammenhang zwischen dem Geschlecht und der Laufbahnplanung.
Dabei geht es um Korrelationen richtig?
Ich kenne mich damit gar nicht aus, habe die Dateneingabe bereits hinter mir, und sitze nun vor dem PC und weiß nicht was ich denn nun genau mit SPSS tun soll, um heraus zu finden, ob dieser Zusammenhang besteht oder nicht?
Ist es sinnvoller die Hypothese "umzuformulieren" (ich weiß das sollte man nicht tun) in "Frauen und Männer unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Laufbahnplanung?" Damit wäre der t-Test dran oder?
Ihr seht ich bin völlig Unwissend auf dem Gebiet und weiß garnicht was ich mir damit eingerockt habe.
Ich bitte euch ganz dringend um Hilfe!!!
ich habe ein riesen Problem!
Kann mir bitte jemand sagen, was ich wie berechnen muss, wenn ich Testen möchte:
Es besteht ein Zusammenhang zwischen dem Geschlecht und der Laufbahnplanung.
Dabei geht es um Korrelationen richtig?
Ich kenne mich damit gar nicht aus, habe die Dateneingabe bereits hinter mir, und sitze nun vor dem PC und weiß nicht was ich denn nun genau mit SPSS tun soll, um heraus zu finden, ob dieser Zusammenhang besteht oder nicht?
Ist es sinnvoller die Hypothese "umzuformulieren" (ich weiß das sollte man nicht tun) in "Frauen und Männer unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Laufbahnplanung?" Damit wäre der t-Test dran oder?
Ihr seht ich bin völlig Unwissend auf dem Gebiet und weiß garnicht was ich mir damit eingerockt habe.
Ich bitte euch ganz dringend um Hilfe!!!
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Wilma
- Beiträge: 6
- Registriert: 15.08.2011, 13:29
Hey das ist aber super dass du dich direkt meldest...
Bei deiner Frage fangen die Unsicherheit schon an!
Ich habe, um zu sehen wie die Laubahnplanung aussieht, u.a. abgefragt ob die Teilnehmer sich vorstellen können einen Master zu machen.
Meinst du das? Ich werde gleich verrückt! es war eine dämliche Idee daran zu gehen ohne jegliche Grundlagen in der quan. Forschung zu haben...
Also es tut mir leid aber ich muss zurück fragen: Was meinst du damit wie ist Laufbahnplanung kodiert?
Sorry!
Bei deiner Frage fangen die Unsicherheit schon an!
Ich habe, um zu sehen wie die Laubahnplanung aussieht, u.a. abgefragt ob die Teilnehmer sich vorstellen können einen Master zu machen.
Meinst du das? Ich werde gleich verrückt! es war eine dämliche Idee daran zu gehen ohne jegliche Grundlagen in der quan. Forschung zu haben...
Also es tut mir leid aber ich muss zurück fragen: Was meinst du damit wie ist Laufbahnplanung kodiert?
Sorry!
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drfg2008
- Beiträge: 2391
- Registriert: 06.02.2011, 19:58
re
... wie dieses Konzept erhoben wurde.Was meinst du damit wie ist Laufbahnplanung kodiert?
Natürlich könnte man Geschlecht gegen geplanten Abschluss testen (Chi-Quadrat).
http://www.youtube.com/watch?v=5espgd0MSY0
Gruß
drfg2008
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Wilma
- Beiträge: 6
- Registriert: 15.08.2011, 13:29
Habe nun den Chi Quadrat Test mit männlich/weiblich und "Das Anstreben eines Masterabschlusses" durchgeführt.n64 davon 49weiblich und nur 15 männlich..
Was sagen mir nun die Zahlen:
Pearson Chi-Square Value 0,38a df 1 Asymp.Sig.(2sided) 0,845
Worauf kann ich dann schließen?
Wäre es dann möglich, dass ich den Chi-Quadrat Test bei mehreren Items durchführe und diese dann darstelle, um abschließend zu einem "Urteil" zu kommen ob die Laufbahnplanung und Geschlecht im Zusammenhang stehen, oder sollte ich eine Skala "Laufbahnplanung" bilden und diese gegen geschlecht testen?
Wenn ja, wie geht das?
Ich danke dir 1000mal für deine Hilfe!
Was sagen mir nun die Zahlen:
Pearson Chi-Square Value 0,38a df 1 Asymp.Sig.(2sided) 0,845
Worauf kann ich dann schließen?
Wäre es dann möglich, dass ich den Chi-Quadrat Test bei mehreren Items durchführe und diese dann darstelle, um abschließend zu einem "Urteil" zu kommen ob die Laufbahnplanung und Geschlecht im Zusammenhang stehen, oder sollte ich eine Skala "Laufbahnplanung" bilden und diese gegen geschlecht testen?
Wenn ja, wie geht das?
Ich danke dir 1000mal für deine Hilfe!
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drfg2008
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re
Habe nun den Chi Quadrat Test mit männlich/weiblich und "Das Anstreben eines Masterabschlusses" durchgeführt.n64 davon 49weiblich und nur 15 männlich..
Was sagen mir nun die Zahlen:
Pearson Chi-Square Value 0,38a df 1 Asymp.Sig.(2sided) 0,845
Offenkundig wurde ein Chi-Quadrat Test über eine 4-Felder Tafel berechnet mit df (m-1)(n-1)=1. Wie "Das Anstreben eines Masterabschlusses" vercoded wurde, ist nach wie vor ungeklärt. Wahrscheinlich dichotom.
Interpretation: Ergebnis ist nicht signifikant. Ein Zusammenhang von Geschlecht und Anstreben ... kann nicht nachgwiesen werden. Entscheidung: H0 nicht verwerfen (Fisher), bzw. für H0 entscheiden (Neyman-Pearson).
Der geringe Stichprobenumfang und die ungleiche Stichprobengröße (m/w) sind zu berücksichtigen.
Gruß
drfg2008
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Wilma
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- Registriert: 15.08.2011, 13:29
Hallo,
ja die Codierung (jetzt habe ich verstanden was du meinst) war in dem Fall dichotom. Danke du hast mir Licht ins Dunkle gebracht, vorallem das Statistik Tutorial ist Super! "Arbeite" das gerade von Anfang an durch! Vielen Dank dafür!
Eine Frage hätte ich allerdings noch:
Ist es möglich/sinnvoll alle die Fragen, die beispielsweise auf die intrinsische Karrieremotivation abzielen (insgesamt 16 Fragen mit den Antwortmöglichkeiten von Trifft völlig zu bis Trifft garnicht zu-also 5 Möglichkeiten) zusammenfassen, um diese dann auch mit dem ChiQuadrat Test gegen das Geschlecht zu testen... Damit könnte ich dann doch schauen,ob ein Zusammenhang zw. Geschlecht und Karrieremotivation besteht ? Geht das irgendwie?
Das sind Fragen in Anlehnung an Abele 1994 zur Karrieremotivation wie bspw."Ich möchte fachlich gute Leistungen bringen" oder "Ich achte bei der Auswahl meiner Praktika darauf, dass diese meiner Karriere förderlich sind".
Ich danke dir jetzt schon vielmals für deine Hilfe!
lieben Gruß, Wilma
ja die Codierung (jetzt habe ich verstanden was du meinst) war in dem Fall dichotom. Danke du hast mir Licht ins Dunkle gebracht, vorallem das Statistik Tutorial ist Super! "Arbeite" das gerade von Anfang an durch! Vielen Dank dafür!
Eine Frage hätte ich allerdings noch:
Ist es möglich/sinnvoll alle die Fragen, die beispielsweise auf die intrinsische Karrieremotivation abzielen (insgesamt 16 Fragen mit den Antwortmöglichkeiten von Trifft völlig zu bis Trifft garnicht zu-also 5 Möglichkeiten) zusammenfassen, um diese dann auch mit dem ChiQuadrat Test gegen das Geschlecht zu testen... Damit könnte ich dann doch schauen,ob ein Zusammenhang zw. Geschlecht und Karrieremotivation besteht ? Geht das irgendwie?
Das sind Fragen in Anlehnung an Abele 1994 zur Karrieremotivation wie bspw."Ich möchte fachlich gute Leistungen bringen" oder "Ich achte bei der Auswahl meiner Praktika darauf, dass diese meiner Karriere förderlich sind".
Ich danke dir jetzt schon vielmals für deine Hilfe!
lieben Gruß, Wilma
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Wilma
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drfg2008
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re
Ist es möglich/sinnvoll alle die Fragen, die beispielsweise auf die intrinsische Karrieremotivation abzielen (insgesamt 16 Fragen mit den Antwortmöglichkeiten von Trifft völlig zu bis Trifft garnicht zu-also 5 Möglichkeiten) zusammenfassen, um diese dann auch mit dem ChiQuadrat Test gegen das Geschlecht zu testen... Damit könnte ich dann doch schauen,ob ein Zusammenhang zw. Geschlecht und Karrieremotivation besteht ? Geht das irgendwie?
vermutlich nicht. Das wäre Gegenstand der Testtheorie. Stichworte: Faktorenanalyse, Cronbach. Auswertung: t-Test / U-Test / ALM /
siehe Videos.
Gruß
drfg2008
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Wilma
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