Puh, die Frage ist mir wirklich peinlich, weil ich schon ein einige ANOVAs gerechnet habe, aber hier stehe ich gerade auf dem Schlauch.
Fiktives Beispiel:
20 ängstliche Probanden und 20 nicht-ängstliche Probanden (UV 1: Ängstlichkeit) nehmen an einem Test teil, bei dem Reaktionszeiten (AV) gemessen werden. Vor jedem der 100 Trials wird ein prime aus einer von verschiedenen Kategorien gezeigt. Der Prime ist entweder groß oder klein (UV 2) und zeigt ein ängstliches oder ein neutrales Gesicht (UV 3). Die Hypothese ist, dass die Art des Primes die RT bei den ängstlichen Probanden anders beeinflusst als bei den nicht- ängstlichen. Dies soll statistisch belegt werden. Gehen wir mal davon aus, die Voraussetzungen für eine ANOVA sind bei den Werten gegeben.
Wie funktioniert das denn jetzt genau? Normalerweise hat man ja in SPSS eine Zeile pro Proband, dann stehen da die Einzelwerte, die auf den Probanden zutreffen usw (z.B. Ängstlichkeit = 1 usw). Aber was ist mit UV2 und UV3, wenn diese sich von Messung zu Messung ständig verändern? Da kann ich ja nicht schrieben UV2 = 1… Wie baue ich also die SPSS-Tabelle auf, damit ich Haupteffekte und Interaktionseffekte von UV1, 2 und 3 auf die abhängige Variable Reaktionszeit berechnen kann?
ANOVA mit Wiederholungsmessung – Wie Tabelle anlegen?
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saja
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mixed design ANOVA
Habe mein Problem jetzt selbst lösen können. Ein korrekterer Titel für die Frage lautet: Wie rechnet man mixed design ANOVAs, die mehrere between group und within group factors umfassen? Falls das hier ein Admin liest, kann er es ja ändern, damit es anderen noch was nützt...
Es funktioniert so: Pro Proband eine Zeile. Man muss die Tabelle so anlegen, dass jede Kombination von within subjects-Faktoren eine Spalte hat, also eine Spalte für die Reaktionszeiten bei Bildgröße_klein/Gesicht_ängstlich, eine für RT bei Bildgröße_klein/Gesicht_neutral usw. bis man alle Kombinationen durch hat. Da muss man natürlich vorher die Mittelwerte bestimmen für jede Kombination bestimmen und eintragen.
Dann macht man eine ANOVA mit Messwiederholung und definiert die Innersubjektfaktoren mit der jeweiligen Anzahl ihrer Ausprägungen... und dann erklärt sich das Vorgehen, zumindest für mich, eigentlich von selbst! Die Schwierigkeit lag für mich darin, dass ich noch nie mit mehr als einem Innersubjektfaktor rechnen musste...
Es funktioniert so: Pro Proband eine Zeile. Man muss die Tabelle so anlegen, dass jede Kombination von within subjects-Faktoren eine Spalte hat, also eine Spalte für die Reaktionszeiten bei Bildgröße_klein/Gesicht_ängstlich, eine für RT bei Bildgröße_klein/Gesicht_neutral usw. bis man alle Kombinationen durch hat. Da muss man natürlich vorher die Mittelwerte bestimmen für jede Kombination bestimmen und eintragen.
Dann macht man eine ANOVA mit Messwiederholung und definiert die Innersubjektfaktoren mit der jeweiligen Anzahl ihrer Ausprägungen... und dann erklärt sich das Vorgehen, zumindest für mich, eigentlich von selbst! Die Schwierigkeit lag für mich darin, dass ich noch nie mit mehr als einem Innersubjektfaktor rechnen musste...



