in meiner diplomarbeit habe ich einen evtl zusammenhang von kreativität (operationalisiert mit der analyse des schlußfolgernden denkens) und einer kodierten einschätzung von konstanz (gutachterlich eingeschätzte konstanzqualität anhand einer fünffach gestuften skala, nicht normalverteilt) berechnet, indem ich die sp dichotomisiert habe (mittelwert der ask als trennwert in "höher" und "niedriger" kreativ benutzt. die deskriptive statistik ließ bereits erahnen, dass kaum unterschiede vorhanden waren, ein t-test für unabhängige sp erbrachte erwartungsgemäß keine sign mittelwertsunterschiede. jetzt hab ich gelesen, dass die dichotomisierung informationsverlust bedeutet und so dass es vermutlich besser wäre den ask mit den globalkonstanzwerten zu korrelieren sollen, stimmt das? und inwiefern bringt mir die korrelation mehr information?
danke für evtlle hilfe!
korrelationen zuverlässiger als mittelwertsunterschiede?
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steph
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Generalist
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Re: korrelationen zuverlässiger als mittelwertsunterschiede?
Ja.stimmt das?
Wenn Du die Wertereihe 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 am Median dichotomisierst, sind 5 und 6 in verschiedenen Kategrien, 5 und 1 in derselben. Das ergibt weder inhaltlich noch statistisch viel Sinn.und inwiefern bringt mir die korrelation mehr information?
Etwas gründlicher:
http://www.unc.edu/~rcm/psy282/cohen.1983.pdf
http://www.psychology.sunysb.edu/attach ... mizing.pdf
Spearmans rho wäre hier wohl eine Option.



