Rangkorrelation, hab Denkfehler!

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Liz313
Beiträge: 9
Registriert: 14.11.2012, 20:09

Rangkorrelation, hab Denkfehler!

Beitrag von Liz313 »

Mein Professor hat mir gesagt, dass ich folgende Hypothese mit Rangkorrelation nach Spearman überprüfen soll:

In Bezug auf welche Aspekte der Tätigkeit als LehrerIn unterscheiden sich männliche und weibliche Befragte hinsichtlich ihres Zufriedenheitsempfindens?

Ich steh jetzt aber komplett auf der Leitung... Wenn ich in SPSS auf Bivariate Korrelationen gehe, muss ich dann bei Variablen die einzelnen Aspekte+ die Variable Geschlecht eingeben?? Ich will ja Geschlecht mit ALLEN Aspekte korrelieren...

Oder brauch ich dafür eine Kreuztabelle?

Und wenn ich dann einen Korrelation von 0,877 herausbekomme (hab ich durch Kreuztabelle bekommen) wie interpretiere ich das dann? Ich kann ja da nicht ablesen ob Männer oder Frauen zufriedener mit dem einzelnen Aspekt sind?!?!?!

Ich würde mich sehr über eure Antworten freuen!!!! Vielen Dank im Voraus!!
drfg2008
Beiträge: 2391
Registriert: 06.02.2011, 19:58

re

Beitrag von drfg2008 »

Da scheint aber einiges durcheinander gekommen zu sein.

Unterschiede werden nicht durch Korrelation gemessen (-> Zusammenhang).
Rangkorrelation nach Spearman oder die param. Variante Pearson hängt wiederum nur vom Zustand der Daten ab, nicht von der Fragestellung.
Und zur Fragestellung passt wohl weder das eine noch das andere Verfahren, sondern man würde ggf. einen t-Test oder U-Test im Vergleich der Geschlechter vermuten (Fragestellung ist mir aber nicht ganz klar, daher keine Lösung).
drfg2008
Liz313
Beiträge: 9
Registriert: 14.11.2012, 20:09

Beitrag von Liz313 »

danke für deine schnelle Antwort!! Ich versteh genau was du meinst...hab zuerst alles mit u-test berechnet und er hat dann gemeint ich soll stattdessen rangkorrelationen machen... deswegen kapier ich das Ganze auch nicht mehr... Die korr. sagt mir ja nur ob es einen Zusammenhang gibt. Hab keine Ahnung mehr wie ich das machen soll...
drfg2008
Beiträge: 2391
Registriert: 06.02.2011, 19:58

re

Beitrag von drfg2008 »

In Bezug auf welche Aspekte der Tätigkeit als LehrerIn unterscheiden sich männliche und weibliche Befragte hinsichtlich ihres Zufriedenheitsempfindens?


Wenn ich das als Ausgangspunkt nehme, dann stelle ich mir vor, dass Probanden (m/w) jeweils einer bestimmten Skala zugestimmt haben, etwa wie folgt:

"Ich bin allgemein mit meiner Arbeit zufrieden" (allgemeine Zufriedenheitsskala)
"Ich bin mit ... zufrieden" (spezielle Zufriedenheitsskalen)

alles wird bewertet auf einer Skala von .... bis ... ("stimme zu" ... bis ... "lehne ab")

Die Fragestellung nennt explizit "UNTERSCHEIDEN". Folglich kommt für mich nur die Nullyhpothese in Frage: µ(i) = µ(k). Gegenhypothese: µ(i) <> µ(k). Zweiseitige Fragestellung. Methode: t-Test, ggf. U-Test (Vorsicht: Rangbindungen), Varianzanalyse.
drfg2008
Liz313
Beiträge: 9
Registriert: 14.11.2012, 20:09

Beitrag von Liz313 »

Vielen vielen Dank, dass du dir die Mühe gemacht hast so genau zu antworten!!! Ich setz mich jetzt noch mal dran :wink: Lg
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